Über HipHop – Underground Soul Cypher

Wissenswertes über die HipHop Kultur und ihre Facetten

Das Wort HipHop

leitete sich aus zwei Wörtern heraus.

HIP

entspricht, wie auch im deutschen Sprachraum, dem Synonym für das Aktuelle, Angesagte und Innovative.

HOP

bzw. „The Hop“ war die Bezeichnung für eine BlockParty oder Jam. Es ging im Allgemeinen um eine Zusammenkunft von Gleichgesinnten.

In abstrakter Form entspricht das Wort Hip Hop also der Idee einer bewussten Gesellschaft.

the

CORE FOUR

die 4 Grundelemente der HipHop Kultur

MCing

kurz für „Masters of Ceremony“.
Schlagwörter: Rap, Emceeing, Freestyle, Punchline,.
Wird meist als HipHop Music Genre bezeichnet. Das wohl bekannteste HipHop Element mit einem der grössten Einflüsse auf die Pop Kultur weltweit. Rap Musik ist Lyrik die in rhytmischen Reimen wiedergegeben wird. Der Facettenreichtum bringt eine Vielzahl an Musikliebhaber zusammen. Rapmusik wiederspiegelt das tägliche Leben, spricht von gesellschaftlichen und politischen Problemen oder aber einer Wunschwelt von Glamour und Erfolg. Die Freiheit alles in Form von Reim und Lyrik wiederzugeben, ist der Grundsatz dieses Elements.

DJing

bekannt als „DJing“, kurz für Discjockey. Primär aber Turntablizm; Die Kunst konventionelle Plattenspieler und (weitere technische Erneuerungen) als Musikinstrument zu nutzen.
Schlagwörter: Scratching, Cutting, Loops, Backspin, Transformer.
Aus dem Reggae übernommenes 2 Plattenspieler System führte dazu, das HipHop/Funk DJ Pioneere autodidaktisch erlernten Cuts, Loops und Scratches in ihr Set zu implementierten. DJs sind der essentielle Teil einer Jam, Party oder Battles. Sie sind für die Stimmung und ein innovatives Soundsystem zuständig. Die Auswahl und das Fachwissen eines HipHop DJs ist immens breit gefächert, da die Beschränkung auf ein Musikgenre nicht der Fall ist. Zu Erwähnen wäre der Titel „Amen Break“ von The Winstons (1969), der das Sample für den meist genutzen Drumloop der Geschichte lieferte.

BREAKing

Schlagwörter: B-Girl, B-Boy, Toprock, Powermove, Footwork, Freeze, Breakdance
In den „Pausen“ der Songs (Break of the Record) wurden meist die Musiker der Instrumente hervorgehoben, dem Teil bei dem die Tänzer der damaligen Blockparties im Kreis (Cypher) tanzten. Üblich war es zu der Zeit eher Social Dances wie den „Hustle“ zu tanzen. Heutzutage umfasst das Element allerdings alle urbane Tanzstile die sich mit der HipHop Kultur verbanden und inspiriert worden sind. Darunter fallen z.b. Locking, Popping, Rocking, uvm., die alle ihre eigene Entstehungsgeschichte geschrieben haben. Der Begriff „Breakdance“ ist eine irrtümliche Namensgebung der Medien.

GRAFFITI WRITING

Primär Stylewriting als Kunstform. Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche Elemente, vor allem Schriftzüge aber auch Charaktere oder Zeichnungen.
Schlagwörter: Writer, Sketch, Piece, Production, T2B, Blackbook, Streetart
Graffiti Writing fand innerhalb der HipHop Kultur eine Heimat. Farbenfrohe Schriftzüge, charakteristische Personen, abstrakte Figuren, all jene sind Markenzeichen. Beginnend mit Tags („Unterschriften“ mit Künstlernamen, Crew oder Wohngegend) entwickelten sich immer aufwändigere Werke die es bis dato in Kunstmuseen schafften. Mediales Design (TV, Werbung, Websites) wurde durch die urbane Wirkung signifikant beeinflusst.

weitere

Elemente der HipHop Kultur

Human Beatboxing

Schlagwörter: Musik und Effekt Imitation, Robot Voice, K-Snare. Pf-Snare, Throat Bass, Tongue Bass, Crab Scratch

Street Fashion

Schlagwörter: Baggy Style, Fat Laces, Pro Keds, Adidas/Puma Trainer, Base Caps, Custum Graff Designs

HipHop Knowledge

Schlagwörter: Science of urban Arts, HipHop History, Oldschool, Newschool, Fachkunde einzelner Elemente

Sampling

Schlagwörter: Loops, Samples, Beat Producing, Amen Break

Sampling prägte die Rapindustrie, später auch viele andere Musikgenres in der Erschaffung und Kreativität von neuen Songtitel. Mann versteht darunter die Zusammenstellung von Teilen digital gespeicherter Tonaufnahmen zu etwas Neuem (z. B. einer neuen Musik) mithilfe eines Computers bzw. Samplers.

Street Language

Schlagwörter: Slang, Codewörter, Jugend&Allgemeinsprache

Street Entrepreneurialism

Schlagwörter: Selbstständigkeit durch Eigenvermarktung der HipHop Kunst, Event Organisator, Innovator, Autodidakt

KRS ONE

40 Years of Hip Hop Lecture

Aus der Sicht eines Erfahrenen der Thematik, wird Hip Hop als Ganzes in Form einer Vorlesung veranschaulicht. Trotz umstrittener Kritik widerspiegelt es viele Aspekte der Kultur.

GrandMaster Flash

„The Theory“ of beeing a HipHop DJ

Ein Einblick in die Grundbausteine und des DJing, dem Samplen von Musikstücken aus Songs auf Schallplatten, das dann zum Turntablism wurde. Die bahnbrechende (auch technische) Idee einen Plattenspieler als Musikinstrument zu nutzen, war zu der Zeit regelrecht ein No-Go.

How the Bronx brought breaking to the world

Kurzdoku über Breaking und dessen Werte

Dieses Zusammenfassung erklärt in kurz und knappen Worten die Essenz von Breaking. Ein Clubtanzstil der zu artistischen Ebene wandelte, jedoch immer noch eine starke Verwurzlung zu seinen Anfängen pflegt.

The Rise of Graffiti Writing

ArteDoku in 16Teilen

Writing existierte lange bevor HipHop sich als Gemeinschaft entwickelte. Richtig bekannt wurde sie aber im Zuge des Movements aus den frühen 70er der NewYorker Viertel. Ein Reise durch die Anfänge und Hintergründe der Stylewriting Pioneere und Graffiti Artists.

…more to come soon…

Quellen und weiteres Infomaterial

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